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Nachrichten und Informationen aus der GDG Aachen-Nordwest

„Heute schon die Welt verändert?”

Misereor Puzzle

Das ist eine große Frage, die Misereor an jede und jeden stellt.

In der Fastenzeit gehen wir dieser Frage nach. Wir werden sie persönlich machen. Wir fragen Sie und die verschiedenen Gruppen und Gremien in unseren Gemeinden um Ihren Beitrag zur Veränderung der Welt an. Damit starten wir in den Gottesdiensten zu Beginn der Fastenzeit.

Mit vielen Puzzle-Steinen das Bild einer veränderten Welt erstellen, soll ein faszinierendes Tun sein. Jede und jeder kann mitmachen – und sollte es auch tun!

Für den Sachausschuss Liturgie: J. Voß

Misereor Puzzle

https://fastenaktion.misereor.de/mitmachen-misereor

Wahlgroßeltern für Aachen

Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf
Afrikanisches Sprichwort

Können Sie sich vorstellen, Wahloma oder Wahlopa in Aachen zu werden? In mobilen Zeiten leben Familien häufig nicht mehr in unmittelbarer Nähe zueinander. Die eigenen Enkel wohnen in einer anderen Stadt oder sogar in einem anderen Land. Trotzdem wünscht man sich vielleicht mehr Zeit mit Kindern zu verbringen, ihnen vorzulesen, in den Park nebenan zu gehen oder einfach mal zuzuhören. Viele Familien in Aachen haben nicht das Glück, Großeltern vor Ort zu haben. Die Kinder freuen sich über den Kontakt zu einer Person, die bereit ist, ihnen Zeit zu schenken. Das „mehr” an Lebenserfahrung bereichert und hilft Ruhe in den hektischen Familienalltag zu bringen. Die Begeisterung, mit der Großeltern und Wahlgroßeltern von Kindern begrüßt werden, spricht für sich.

Seit Anfang des Jahres 2017 gibt es die Möglichkeit über das „Aachener Netzwerk Wahlgroßeltern” wohnortsnah in Kontakt zu Familien zu kommen, die sich ebenfalls dafür interessieren, eine Wahlgroßmutter oder einen Wahlgroßvater in ihr Familienleben zu integrieren. Auch wenn Wahlgroßeltern und Wahlenkel keine leiblichen Verwandten ersetzen, so können doch echte Bindungen entstehen. Die Idee ist, Raum für eine langfristige Beziehung zu schaffen, von der beide Seiten profitieren. Ihr Einsatz ist ehrenamtlich. Sie müssen keine Vorkenntnisse vorweisen, Freude am Umgang mit Kindern ist ausreichend. Kooperierende Aachener Familienbildungsstätten und der Deutsche Kinderschutzbund bereiten Sie in Kursen und Schulungen, deren Teilnahme für Sie kostenfrei ist, sehr gut vor. Außerdem helfen kooperierende Aachener Familienzentren den Kontakt zu den Familien herzustellen und die Lebenswelt der Kinder vertrauter zu machen. Zurzeit ist das Projekt auf das Stadtgebiet Aachen beschränkt.

Mareike Sera und Edgar Stollenwerk Falls Sie mehr über diese Möglichkeit erfahren möchten, steht die Koordinatorin des Projekts, Mareike Sera, unter der Telefonnummer 0241-99022643 oder über e-mail: E-Mail-Adresse anzeigen gerne für Fragen zur Verfügung. Frau Sera nimmt in einem Folgegespräch ebenfalls Ihre Wünsche und Vorstellungen entgegen, falls Sie sich entscheiden diese wunderbare Aufgabe zu übernehmen. Zudem informiert die Webseite des Projektträgers, das Deutsche Rote Kreuz Kreisverband Städteregion Aachen e.V., über das Projekt und seine Kooperationspartner im Detail: www.wahlgrosseltern.drk.ac. Außerdem findet am 19.2.2018 eine Informationsveranstaltung zu dem Projekt im DRK, Depot, Talstr. 2, 52068 Aachen um 11:00 statt.    

Foto:
links: Mareike Sera (Koordinatorin des Projekts)
rechts: Edgar Stollenwerk (Wahlgroßelter)
Fotografin: DRK/Edith Biedenbach®

Fastenkalender 2018

fasten

Der Kalender ist Kompass, Wegweiser und Impulsgeber durch die Fastenzeit in der Familie, in der Gemeinde, mit Freunden. Sie erwarten Rezepte, Ernährungstipps, genauso wie Geschichten aus der Einen Welt, Bibelimpulse und Gebete.

Firmvorbereitung in der GdG gestartet

77 Jugendliche unserer sechs GdG Gemeinden haben sich am 16. März 2018 gemeinsam im wahrsten Sinne des Wortes auf den Weg zur Firmung gemacht. Nach einem Start in St. Laurentius ging es zu Fuß durch die Dunkelheit bis nach St. Sebastian auf der Hörn. Unterwegs hielten wir an verschiedenen Stationen inne, um mit Hilfe von Perlen Lebenssituationen zu betrachten und diese anschließend auf einen roten Faden, den jedes Leben hat, aufzufädeln. Nach diesem persönlichen Start für alle bereiten sich die Jugendlichen ab jetzt auf vier verschiedenen Vorbereitungswegen auf den Empfang des Firmsakramentes im November vor: ein Teil in Kleingruppen, ein anderer an 4 Sonntagen, eine dritte Gruppe fährt eine Woche nach Taizé und 27 Jugendliche fahren in den Herbstferien im Rahmen einer Intensivwoche an die Nordsee. Zu einem spirituellen Impuls am Lagerfeuer kommen alle 77 Firmbewerber zu Pfngsten zusammen, der Heilige Geist hat sich auch angekündigt.

Begleitet werden die Jugendlichen auf ihrem Weg von 10 Katechetinnen und Katecheten, Pfr. Bernd Schmitz und Gemeindereferent Wolfgang Oellers.

Es würde uns freuen, wenn auch Sie die Jugendlichen und ihre Begleiter durch Ihr Gebet unterstützen!

Für die Katechetenrunde
Wolfgang Oellers

Suche Frieden

Motto des Katholikentags - suche Frieden

Jeder Katholikentag steht unter einem Leitwort. Es wird von der Katholikentagsleitung beschlossen. An ihm orientieren sich die Veranstaltungen des Katholikentags. Der 101. Deutsche Katholikentag in Münster steht unter dem Leitwort „Suche Frieden” aus dem Psalm 34. Thomas Söding, Professor für Neues Testament an der Universität Bochum, hat sich über die biblischen Grundlagen des Textes Gedanken gemacht.

Wer sucht den Frieden?

„Man stelle sich vor, an einem Schwarzen Brett in einem Institut der Universität Münster ist ein Zettel angepinnt, auf dem steht ‚Suche Frieden’ – neben anderen Zetteln mit ‚Suche WG’ oder ‚Suche Job während der Semesterferien’. Wer könnte diesen Zettel ‚Suche Frieden’ geschrieben haben?”, fragt Thomas Söding – und gibt verschiedene Antworten. Von der aus Syrien geflüchteten Frau bis zum Langzeitstudenten, der alle Hoffnung verloren hat.

Das Leitwort des Katholikentages in Münster ist für Thomas Söding so „Imperativ und Hilferuf” – und brandaktuell. Es gebe derzeit kein wichtigeres Thema in der öffentlichen Debatte über Religion als das Problem der Gewalt, schreibt Söding – und Münster biete sich als Ort des Friedensschlusses nach dem Dreißigjährigen Krieg – neben Osnabrück – sehr gut an, diese Diskussion zu führen. Jeder Mensch sehne sich nach Frieden. Seit Jahrtausenden und in vielen Kulturen sei die denkbar kürzeste Formel für einen Willkommensgruß der Friedensgruß: „Pax – Shalom – Salam. In der Bibel begegnet einem keine Formulierung so oft wie ‚Der Friede sei mit Dir’ oder ‚Der Friede sei mit Euch’”, so Söding.

Den gesamten Text von Thomas Söding lesen Sie auf den Internet-Seiten des Katolikentags.

Ein Lagerfeuer – eine Gitarre und gemeinsam Singen

Gibt es einen stimmungsvollen Start in das lange Fronleichnamswochenende als mit Gitarrenbegleitung gemeinsam am Lagerfeuer zu sitzen und zu singen?

Kaum, und deshalb sind Eltern mit Kindern herzlich eingeladen; im Besonderen die Kommunionfamilien aus 2017 und 2018.

Mittwoch, 30. Mai 2018 vor der Kirche St.Konrad

Wir starten um 17:30 Uhr und löschen unser Lagerfeuer um 19:20 Uhr.

Vorbereitet sind das Lagerfeuer, Gitarrenmusik, Wasser und Saft, Stockbrotteig und Mashmallow.

Was Sie bitte mitbringen:

Trinkbecher; andere gewünschte Getränke, einen Stock für das Stockbrot

Für uns eine große Hilfe: Wer schon weiß, das Er/Sie dabei ist – eine kurze Rückmeldung per Mail an: E-Mail-Adresse anzeigen wäre sehr hilfreich - Kurzentschlossende sind aber auch herzlich willkommen!

Bei Regen gibt es kein Stockbrot, aber Mashmallow und Gesang im Konradkeller.

Sagen sie es weiter, melden sich kurz an - wir freuen uns auf den gemeinsamen Abend.

Der Vorbereitungskreis:
Kirsten Krüger, Daniela Miks-Schlebusch, Martha Monheim, Andrea Philipp, Michael Loogen

Rückwärtsgang in der Ökumene?

Das Thema „Ökumene” ist zur Zeit ein medialer Dauerbrenner. Es entzündet sich an der Frage, ob Menschen in konfessionsverbindenden Ehen sowohl an der Kommunion in der katholischen Messe als auch am Abendmahl in einem evangelischen Gottesdienst teilnehmen sollen bzw. dürfen.

Vor wenigen Jahrzehnten sprachen wir wie selbstverständlich von „Mischehen”. Heute erscheint dieses Wort – mit Recht – als diskriminierend.

In der Konsequenz haben wir uns den Ausdruck „konfessionsverschiedene Ehe” angewöhnt. Das trifft die Situation richtig, weil Menschen aus verschiedenen Konfessionen miteinander die Ehe leben. Der Bundespräsident, selbst in dieser Situation zu Hause, hat ihn beim Katholikentag in Münster so benutzt. Er hat dort zwar selber nicht an der Kommunion teilgenommen (vielleicht weil er in der aktuellen offenen Situation kein Öl ins Feuer gießen wollte), aber befürwortet die gegenseitige Gastfreundschaft beim heiligen Mahl.

Viel besser aber ist das Wort von der „konfessionsverbindenden Ehe” (ebenso von der „konfessionsverbindenden Familie”). Es benennt nämlich die Chance, die Menschen haben, die aus verschiedenen christlichen Wurzeln kommen und gemeinsam als Christen leben. Die Verschiedenheit kirchlicher Heimat wird als Reichtum verstanden, den jede und jeder in das Leben und den Glaubensvollzug einer persönlichen Lebensgemeinschaft und der Gemeinden einbringen kann.

Für ein offenes, faires und einigendes Zusammenleben unter Christen verschiedener Konfessionen ist ja nicht eine Einstimmigkeit notwendig, sondern das ehrliche Bemühen um Einheit und Gemeinschaft.

Wann hat es denn je in der Kirchengeschichte unter den Christen die Enstimmigkeit im Glauben gegeben? Vermutlich nie. Sicher nicht in der frühen Gemeinde der Apostel, die wir so gerne als Idealgemeinde sehen. Der Kreis der Jüngerinnen und Jünger Jesu beim Abendmahl und in den ersten Generationen war höchst vielstimmig. Immer wurde um die Wahrheit und die richtige Praxis im Glauben gerungen, gekämpft und gestritten.

Deshalb braucht uns die gegenwärtige Situation nicht mutlos zu machen. Im offenen und geschwisterlichen Dialog wird sich eine Praxis ergeben, die wir verantworten können und wollen, weil sie uns durch den Geist Gottes gezeigt wird. Darauf vertraue ich ganz stark

J. Voß

canto@campumund und Kammerorchester St. Laurentius in St. Sebastian

…vor einiger Zeit sang der junge Chor canto@campum im Zusammenklang mit dem Kammerorchester St. Laurentius die „Missa suavis est Dominus” von Valentin Rathgeber. Am Sonntag, 24. Juni 2018, um 19:00 Uhr in St. Sebastian/Hörn, Ahornstr. 51, wollen wir den frischen strahlenden Klang in der Komposition des deutschen Barockkomponisten noch einmal in unserer GdG Aachen-Nordwest aufleben lassen.

Alle sind herzlich willkommen.